Myo-Inositol oder D-Chiro-Inositol – was ist der Unterschied?
Myo-Inositol oder D-Chiro-Inositol – was ist der Unterschied?
Beide sind Formen desselben Grundstoffs, unterscheiden sich aber in ihrer Rolle im Stoffwechsel. Deshalb werden sie in den meisten Untersuchungen nicht einzeln, sondern kombiniert eingesetzt.
Myo-Inositol
Die im Körper mit Abstand häufigste Form. Sie ist unter anderem in den Signalwegen der Eierstöcke von Bedeutung und die Form, die in den meisten Studien im Vordergrund steht.
D-Chiro-Inositol
Kommt in deutlich geringeren Mengen vor und ist stärker im Glukosestoffwechsel verortet. Der Körper stellt es aus Myo-Inositol her – über ein Enzym, dessen Aktivität von Insulin abhängt.
Warum beide zusammen?
Genau an dieser Umwandlung liegt der Grund für die Kombination. Ist die Insulinsignalkette gestört, funktioniert auch die Umwandlung nicht zuverlässig. Wird nur eine der beiden Formen zugeführt, kann das Verhältnis im Gewebe ungünstig verschoben werden. In einer vergleichenden Untersuchung von sieben verschiedenen Verhältnissen schnitt 40:1 am besten ab.
Was bedeutet 40:1 konkret?
Auf 2000 mg Myo-Inositol kommen 50 mg D-Chiro-Inositol. Das entspricht in etwa dem Verhältnis, in dem beide Formen natürlicherweise im Blutplasma vorliegen.
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